Manchmal merkt man, dass sich der Bedarf verändert hat.
Bauch, Beine, Po: Du gehst hin, weils dein wöchentlicher Fixtermin ist. Du ziehst es durch, du magst das Gefühl danach. Und gleichzeitig spürst du, dass sich etwas verschoben hat. Dass wir Frauen* in dieses Slim-Fit Narrativ nicht mehr reinpassen.
Mir ging es so. Als Trainerin. Und als Unternehmerin.
Ich hab lange BBP und Step unterrichtet. Diese Kurse hatten Intensität und Wirkung. Sie haben viele Frauen* über Jahre begleitet. Auch dich vielleicht. Und sie hatten ihre Berechtigung. Sie passten zu meiner Lebensphase als junge Mama, in der ich wieder Freundschaft mit meinem Körper schließen wollte (indem ich ihn bearbeite, wieder straff & schlank zu sein).
Mit der Zeit hab ich gemerkt, dass Selbstoptimierung nicht mehr passt.
Dein Alltag ist voller geworden. Mehr Verantwortung, mehr Entscheidungen, mehr mentale Last. Du willst dich weiterhin fordern. Du willst schwitzen. Du willst Energie spüren.
Das letzte, das du brauchst, ist ein Kurs, der dir suggeriert, dass an dir gearbeitet werden muss.
In Wahrheit kann ich Problemzonentraining schon lange nicht mehr mit Überzeugung verkaufen. Nicht, weil Bewegung weniger wichtig geworden ist. Sondern weil ich finde, dass wir Frauen* etwas ganz anderes aus unserem Training – für viele von euch die einzige Me-Time in der Woche – mitnehmen sollten.
Heute sehe ich Frauen*, die stark sind. Frauen*, die viel tragen. Sie funktionieren, auch wenn es anstrengend ist. Diese Frauen* brauchen kein weiteres Projekt zur Selbstoptimierung. Sie brauchen Bewegung, die ihnen Energie zurückgibt. Eine Stunde, die den Körper fordert und den Kopf entlastet. Eine Auszeit, in der niemand was von dir will.
Kein „Problem“ sondern eine Reaktion auf den Alltag
Viele der Frauen*, die zu mir kommen, tragen Spannung im Körper und leben oafoch damit. Der Kiefer ist fest, die Handgelenke melden sich, der Beckenboden ist entweder dauerangespannt oder müde. Das sind keine „Probleme“, sondern Reaktionen auf einen Alltag, der viel fordert.
Da reicht reines Auspowern oft nicht mehr. In meinem neuen Format schaue ich auf die Zusammenhänge.
Ich arbeite an einem Bewegungsprogramm, das weiterhin Sani-Power hat. Mit Musik, die antreibt. Mit Sequenzen, die den Puls hochziehen. Kraft, die stabilisiert. Mobilität, die entlastet. Dynamik, die Spannungen abbaut, statt neue zu produzieren. Eine Einheit, die auspowert, ohne auszubrennen.
Du trägst viel Verantwortung.
Diese Stunde trägt dich.
Wenn du BBP und Step gemocht hast, wirst du dich hier wiederfinden. Der Anspruch ist geblieben. Der Fokus hat sich verschoben. Weg von Problemzonenlifting, hin zu Energie, Stabilität und einem guten Körpergefühl im Alltag.
Ich habe Lust, dir genau das anzubieten. Und ich bin gerade dabei, es fertig zu bauen.

