Hug your cringe - Warum Tanzen deppert ausschauen darf.

Hug Your Cringe

Dance like you don’t care – wieso das richtig gut tut.

Du tanzt voll cringe und ich feier dich.

Dein Tanzstil ist cringe? Passt voi so. Es ist deine sanfte Rebellion gegen Selbstkontrolle, Coolness und die ständige Sorge ums Außenbild. Wenn wir tanzen, wackelt was. Wir werden sichtbar. Und spürbar. Manchmal entgleiten uns Bewegungen, Töne, Ausdrücke. Und gerade da beginnt die Magie.

TV show gif. Carlton dances excitedly with moves that are so not cool anymore or ever, wearing a preppy sweater and khaki pants.
— Leonie Brudzinski auf tanzraumberlin.de

Nicht bei mir. In meinen Kursen ist Raum für Wackler. Für Lacher. Für Gänsehaut. Für ein „Wooohoo!“, das aus tiefstem Bauchgefühl kommt. Ich will, dass du tanzt, bis dir powidl ist, wie’s aussieht. Und ich feier dich, wenn du diesen Moment erreichst.

Schüttel deinen Speck

Die Idee ist simpel – und trotzdem revolutionär: Shake it like a Polaroid picture.
In vielen Choreos bauen wir bewusst Schüttelparts ein. Die Schultern. Die Hüfte. Der Popo. Und ja: der darf wackeln wie Pudding. Darin ist der supergut.


Denn das ist kein Gag – das ist Regulation. Dein Nervensystem liebt’s. Dein Kopf wird leer. Deine Energie fließt. Und dein Spiegelbild fängt an, zu strahlen.

Dazu brauchst du keinen Mut. Nur ein kleines bisschen Lust, dich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Laut, wild, woohoo

In meinen Kursen dreh ich die Musik so laut auf, dass du deine Schritte nicht mehr hörst. Deine Atmung wird übertönt.
Und das ist Absicht. Denn ich hab gelernt: Ihr werdet freier, wenn der Bass zuerst eure Knochen erreicht.
Wenn der Beat euch trägt, statt dass ihr ihn kontrolliert.

Ich ruf da vorne schon manchmal etwas rein – aber die meisten hören’s nicht. Auch gut so.
Was ich dafür höre: Euer Lachen. Gelegentliche Woohoos. Spontan, aus der Bewegung geboren. Ich liebe das. Es ist für mich das schönste Zeichen, dass da gerade was losgelassen wurde. Eine Schicht, eine Schranke, eine Fassade.

Das sind die Momente, die Tanz magisch machen.

Monkey mind? Monkey moves!

Der Buddhismus nennt das Konzept vom „Monkey Mind“ – dieses ständig hüpfende Gedankenkarussell, das keine Ruhe gibt. Hast du sicher schon mal beim Yoga gehört. Zum Glück gibt’s viele Wege, diesen Affen zur Ruhe zu bringen. Mein Kopf hält oft erst dann die Klappe, wenn der Körper raushaut, was ich nicht mehr brauche.

Bring sie mit. Die Unruhe. Die Widersprüche. Die schlechten Tage. Die zu-vielen-Gedanken. Und dann: Beweg sie durch.

Was als stressiger Arbeitstag beginnt, endet manchmal in einem ekstatischen kleinen Freudentanz. Oder in einem fetten Lachflash. Oder in Tränen. Oder in einem stillen Grinsen. Alles okay. Alles erlaubt.

Dance Party GIF by MonkeyMedia

Der Moment, in dem es dir powidl is

Wenn du zu mir kommst, musst du nicht tanzen können. Du musst nicht mal wissen, was du da eigentlich tust.
Aber ich will dich an einen bestimmten Punkt bringen: dass es dir irgendwann egal ist, wie du gerade aussiehst.
Dass du dich siehst, spürst, feierst. Vielleicht wackelt was, vielleicht glänzt du, vielleicht schwitzt du. Vielleicht brüllst du sogar dein erstes „Wooohoo!“ in die Menge.

Ich will nicht, dass du dich anpasst. Ich will, dass du rauslässt.

💥 Dein Summer of Bold

Wenn du diesen Sommer richtig reinspüren willst – fang mit Tanzen an.
Nicht leise, nicht elegant, sondern: laut, wild, wackelnd.

Bring deinen Cringe mit – und tanz ihn weich. Lass ihn hüpfen. Gib ihm Bass.
Denn da steckt deine Kraft. Da steckt dein Mut. Und da steckt dein Sommer.


Ich sag’s mit Deichkind:


Bold Monkey Moves UND Calm Monkey Mind? Geht. Mit dem Dienstags-Duo.

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